Der Film ist ein intimes Porträt einer 90-jährigen Frau, die sich ihre Unabhängigkeit bewahrt und im Einklang mit ihrer Leidenschaft für die Gartenarbeit lebt.
Sie lebt alleine auf dem Bauernhof ihrer Vorfahren. Trotz gesundheitlicher Probleme kümmert sie sich um ihr Land und baut dort traditionelle Saatgutarten an, die seit Generationen weitergegeben werden. Mit altmodischen Techniken pflanzt und erntet Agatha ihr weitläufiges Feld mit Wassermelonen, Bohnen, Blumen, Kräutern und Gemüse vollständig von Hand. Ohne Auto, Handy, fliessendes Wasser oder sogar einem funktionierenden Festnetzanschluss bilden Agathas meditative Prozesse und täglichen Rituale einen lebhaften Kontrast zum rasanten Tempo des modernen Lebens. Der Film wurde bewusst für sensorisch sensible Zuschauer gedreht und schafft einen (grösstenteils) ruhigen Raum in einer chaotischen Welt.
Der Film wurde von einem rein weiblichen Team – darunter Regisseurin Amalie Atkins und Kamerafrau Rhayne Vermette – über einen Zeitraum von sechs Jahren auf 16-mm-Film gedreht und fängt die handgemachte Materialität ein, die sowohl dem Medium Film als auch Agathas taktiler Welt innewohnt.
Agathas Leben bietet einen Einblick in die Erfahrungen einer fast verlorenen Generation, deren Werte und Lebensweisen angesichts der rasanten Veränderungen in der Welt zu verschwinden drohen.
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